Staatsbilanz

Ausland/Keiner Förderregion zugeordnet

6 Millionen Euro für das Wohlbefinden von WFP-Mitarbeitern

Das BMZ zahlte dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen 6 Mio. Euro für Gesundheits- und Wellness-Dienste der eigenen Beschäftigten und ihrer Familien.

Was ist passiert?

Laut Transparenzportal des Bundes bezahlte das Entwicklungsministerium von Juli 2020 bis Dezember 2022 die Maßnahme „Unterstützung des Wohlbefindens der Mitarbeiter von WFP-Mitarbeitern/-Familien während der andauernden COVID-19-Pandemie und darüber hinaus“. Empfänger war das UN World Food Programme (WFP), der Zuschuss betrug 6,0 Mio. Euro. Das Portal ordnet die Maßnahme dem Sektor entwicklungsorientierte Nahrungsmittelhilfe zu.

Als Ziel nennt das Portal, die WFP Staff Wellness Unit bei Prävention, Erkennung und Behandlung von COVID-19 zu stärken und das WFP bei Gesundheits- und Wellness-Dienstleistungen für Mitarbeiter weltweit zu unterstützen.

Kritik

Das Geld steht im Portal als Nahrungsmittelhilfe, kam aber den Beschäftigten der Organisation zugute, nicht den Hungernden. Die Gesundheitsvorsorge für das eigene Personal ist Aufgabe des Arbeitgebers und gehört in dessen Verwaltungshaushalt.

Zahlen aus dem Transparenzportal des Bundes, Stand 30.09.2026. Maßnahmen im Transparenzportal: DE-1-202018315.

Weitere Vorgänge im Ausland

  1. 2026Keiner Förderregion zugeordnetTransparenzportalAusgabe mit Nachfrage 3,75 Millionen Euro Entwicklungsgeld für Schulen in Bonn 3,8 Mio. € Mit zwei Zuschüssen bezahlte das BMZ schulische Infrastruktur für die Mitarbeiter von UN-Einrichtungen in Bonn. Das Geld floss an das Freiwilligenprogramm der Vereinten Nationen.
  2. 2026Keiner Förderregion zugeordnetTransparenzportalAusgabe mit Nachfrage 300.000 Euro für eine Klima-Ausstellung im eigenen Ministerium 300.858 € Die GIZ baute 2015 im Berliner Dienstsitz des BMZ die Ausstellung „Klimaerlebnis“ auf. Bezahlt wurde aus Mitteln der Entwicklungszusammenarbeit.
  3. 2026Keiner Förderregion zugeordnetTransparenzportalAusgabe mit Nachfrage 17,6 Millionen Euro Entwicklungsgeld für Verbraucher in Deutschland 17,6 Mio. € Ziel der Maßnahme „Nachhaltiger Textilkonsum“ war laut Portal, dass Verbraucher in Deutschland nachhaltige Textilien besser erkennen.

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