6 Millionen Euro für das Wohlbefinden von WFP-Mitarbeitern
Das BMZ zahlte dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen 6 Mio. Euro für Gesundheits- und Wellness-Dienste der eigenen Beschäftigten und ihrer Familien.
Was ist passiert?
Laut Transparenzportal des Bundes bezahlte das Entwicklungsministerium von Juli 2020 bis Dezember 2022 die Maßnahme „Unterstützung des Wohlbefindens der Mitarbeiter von WFP-Mitarbeitern/-Familien während der andauernden COVID-19-Pandemie und darüber hinaus“. Empfänger war das UN World Food Programme (WFP), der Zuschuss betrug 6,0 Mio. Euro. Das Portal ordnet die Maßnahme dem Sektor entwicklungsorientierte Nahrungsmittelhilfe zu.
Als Ziel nennt das Portal, die WFP Staff Wellness Unit bei Prävention, Erkennung und Behandlung von COVID-19 zu stärken und das WFP bei Gesundheits- und Wellness-Dienstleistungen für Mitarbeiter weltweit zu unterstützen.
Kritik
Das Geld steht im Portal als Nahrungsmittelhilfe, kam aber den Beschäftigten der Organisation zugute, nicht den Hungernden. Die Gesundheitsvorsorge für das eigene Personal ist Aufgabe des Arbeitgebers und gehört in dessen Verwaltungshaushalt.
Zahlen aus dem Transparenzportal des Bundes, Stand 30.09.2026. Maßnahmen im Transparenzportal: DE-1-202018315.