Staatsbilanz

Ausland/Brasilien

1,25 Millionen Euro Entwicklungsgeld für das Deutschlandjahr in Brasilien

Ziel der Maßnahme war laut Portal, die Position Deutschlands als Partner Brasiliens zu stärken. Bezahlt wurde aus dem Etat des Entwicklungsministeriums.

Was ist passiert?

Das Deutschlandjahr in Brasilien 2013/14 war eine Veranstaltungsreihe, mit der sich Deutschland in Brasilien präsentierte. Laut Transparenzportal des Bundes bezahlte das BMZ dafür über die GIZ einen Zuschuss von 1,25 Mio. Euro, ausgegeben wurden 1.245.064 Euro. Die Maßnahme lief von Oktober 2012 bis November 2015.

Als Ziel nennt das Portal: Die Position Deutschlands als kompetenter Partner Brasiliens für die Gestaltung nachhaltiger Entwicklungspfade ist gestärkt.

Kritik

Das Ziel der Maßnahme ist das Ansehen Deutschlands, nicht die Lage der Menschen in Brasilien. Selbstdarstellung im Ausland ist Aufgabe der Außenpolitik und gehört nicht in den Etat für Entwicklungszusammenarbeit.

Zahlen aus dem Transparenzportal des Bundes, Stand 30.09.2026. Maßnahmen im Transparenzportal: DE-1-201224963.

Weitere Vorgänge im Ausland

  1. 2017BrasilienKfW-Evaluierung 15 Millionen für Korridore, die es nie gab 15,0 Mio. € Das BMZ zahlte 15,04 Mio. Euro für zwei Schutzkorridore auf 40 Mio. Hektar brasilianischem Regenwald, eingerichtet wurde laut KfW kein einziger.
  2. 2026NamibiaKfW-Evaluierung Flutfeste Straßen, teuer gebaut und knapp unterhalten 8,7 Mio. € Statt geplanter 0,64 Mio. Namibia-Dollar kostete in der zweiten Bauphase jeder Kilometer Zugangsstraße 2,1 Mio., und zur Finanzierung der Instandhaltung wurde mit den Partnern nichts vereinbart.
  3. 2026PeruTransparenzportalAusgabe mit Nachfrage 20 Millionen Euro Zuschuss für Radwege in Lima 15,2 Mio. € Das BMZ bezahlt der Stadtverwaltung von Lima den Ausbau ihres Radwegenetzes als Zuschuss, der nicht zurückgezahlt wird. Bis September 2026 flossen 15,2 Mio. Euro.

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