5 Millionen Euro Entwicklungsgeld für die Fußball-EM 2012
Das BMZ bezahlte der Ukraine und vier Gastgeberstädten über die GIZ Beratung zu Flughäfen, Nahverkehr, Standortmarketing und Tourismus für die UEFA EURO 2012.
Was ist passiert?
Laut Transparenzportal des Bundes lief von Oktober 2010 bis März 2014 die Maßnahme „Beratung und Aufbau von Steuerungskapazitäten für die EURO 2012“. Durchführer war die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Partner das ukrainische Ministerium für Entwicklung der Gemeinden und Territorien.
Ziel laut Portal: Die Kapazitäten der ukrainischen Regierung und der vier Gastgeberstädte Kiew, Donezk, Lwiw und Charkiw in den Bereichen Transport, Flughäfen, Nahverkehr, Standortmarketing und Tourismus zur Durchführung der UEFA EURO 2012 sind nachhaltig verbessert.
Zugesagt waren 5,1 Mio. Euro als Zuschuss, ausgegeben wurden 5.054.619 Euro.
Kritik
Die Ausrichtung einer Fußball-Europameisterschaft ist ein Geschäft des europäischen Fußballverbands und der Gastgeber. Entwicklungsgeld für Standortmarketing und Tourismus rund um ein Sportturnier lässt sich schwer als Hilfe für Arme begründen. Das Turnier fand im Juni und Juli 2012 statt, die Maßnahme lief noch bis März 2014.
Zahlen aus dem Transparenzportal des Bundes, Stand 30.09.2026. Maßnahmen im Transparenzportal: DE-1-201022367.