Kostensteigerung: Vorgänge aus Landtag und Rechnungshof
Umfang
- Dokumente gelesen
- 8.530
- Vorgänge daraus
- 111
Art
Kategorien
- Fehlender Bedarf34
- Fehlplanung18
- Kostensteigerung18
- Finanzrisiko16
- Teure Kleinigkeit9
- Folgekosten8
- Imagepflege6
- Fördergeld-Mitnahme2
Quelle
- Landtag NRW2
- Rechnungshof BW2
- Abgeordnetenhaus Berlin2
- Landtag Thüringen1
- Bürgerschaft Hamburg5
- Bürgerschaft Bremen3
- Bayerischer Landtag3
Stand
Erfasste Länder
Jul 2026Okt
Vorgänge Kostensteigerung 18
- 7,52 Millionen Euro für Sportplatz im Jugendknast 7,52 Mio. € Hamburgs Justizbehörde will in Billwerder 7,52 statt 3,89 Millionen Euro für Sportplatz und Holzhaus der neuen Jugendanstalt ausgeben
- Bremen: 5.773 Euro Polizei je Abschiebung 92.366 € Das Land Bremen zahlte Ende 2025 für Polizisten bei 16 Abschiebungen 92.366 Euro, im Quartal davor bei 32 Fällen nur 15.539 Euro
- Firmenbörse in Berlin kostet nun dreimal so viel 1,15 Mio. € Berlins Wirtschaftsverwaltung zahlt für ein Online-Portal 1,15 Mio. statt 400.000 Euro, doch nur elf Betriebe fanden einen Nachfolger
- 32.000 Euro für verlorenen Zeitungsstreit 31.895 € Die Thüringer Staatskanzlei zahlte in Weimar 31.895,99 Euro an Anwälten und Gericht für einen Streit um 10.000 Euro, den sie komplett verlor
- Schulanbau in Berlin: 10,8 statt 3 Millionen 10,8 Mio. € Das Land Berlin zahlt für 12 Klassenräume an der Beatrix-Potter-Grundschule 10,8 statt früher 3,0 Millionen Euro, bei gleich vielen Plätzen
- Schwanenhaus in Hamburg kostet das Doppelte 7,2 Mio. € Das neue Zuhause der Alsterschwäne am Eppendorfer Mühlenteich kostet 7,2 statt 3,6 Millionen Euro, die Baustelle steht wegen offener Bohrlöcher still
- Haftplatz vor Abschiebung für 2,24 Millionen Euro 313,7 Mio. € Das Land NRW will für 313,7 Millionen Euro ein Gefängnis für 140 Menschen vor der Abschiebung bauen, 55 Millionen davon nur für die Planung
- 1,3 Milliarden Euro mehr für Asylunterkünfte 1,3 Milliarden € Bayerns Innenministerium gab für Asylunterkünfte in drei Jahren 1,3 Milliarden Euro mehr aus als geplant, 2024 waren es 430 Millionen Euro
- Hamburger Labor: 482 statt 144 Millionen 482 Mio. € Hamburg will für das neue Labor des Instituts für Hygiene und Umwelt in Rothenburgsort 482 Millionen Euro ausgeben, anfangs waren es 144 Millionen
- Hamburger Müllofen wird dreimal so teuer 780 Mio. € In Hamburg kostet die neue Müllverbrennung statt 234 jetzt bis zu 780 Millionen Euro, dazu kommen 75 Millionen Euro Zinsen
- Hamburger Friedhöfe: Software doppelt so teuer 1.589.145 € Die Hamburger Friedhöfe zahlen für ein neues Computerprogramm 1.589.145 statt 682.407 Euro, weil wichtige Teile im Plan fehlten
- Straßen um drei Orte: 75 statt 33 Millionen 74,7 Mio. € Das Verkehrsministerium Bayern plant Umgehungen bei Egglham, Aidenbach und Aldersbach für 74,7 statt 33,3 Millionen Euro, der Nutzen wurde nur für den alten Preis geprüft
- Bayern zahlt 40 Mio. für Theater ohne Termin 40,3 Mio. € Der Freistaat hat für das Würzburger Theater schon 40,3 Millionen Euro gezahlt, obwohl die Eröffnung platzte und die Gesamtkosten unbekannt sind
- Deich in Bremen kostet 104 statt 52 Millionen 104,17 Mio. € Der Bremer Senat plant den Hochwasserschutz am Weserufer in der Neustadt für 104 Millionen Euro, 13,4 Millionen davon sind nicht finanziert
- Gefängnisseelsorge in Bremen fast sechsmal teurer 49.308 € Bremens Justizsenatorin zahlt für muslimische Seelsorge im Gefängnis 49.308 Euro im Jahr statt 8.610 Euro 2016, ohne geleistete Stunden zu prüfen
- Landesbetrieb zahlt 475.000 Euro für einen Baustellenplan 475.000 € Der Landesbetrieb Vermögen und Bau zahlt 475.000 Euro statt geschätzter unter 183.000 Euro, um die Baustelle eines Neubaus am Universitätsklinikum Mannheim planen zu lassen
- Land BW lässt Unigebäude verfallen und baut neu 4,7 Mrd. € An fünf Landesuniversitäten stieg der Sanierungsbedarf von 1,7 Mrd. Euro 2003 auf 4,7 Mrd. Euro, trotzdem baut das Land Baden-Württemberg weiter neu
- Polizei-Landesamt NRW: 4,66 Mio. statt 250.000 Euro für ein Labor 4,66 Mio. € Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste richtete in Duisburg ein Büro zum Testen neuer Technik für fünf Beschäftigte ein: gut 930.000 Euro pro Kopf