Fehlender Bedarf: Vorgänge aus Ratsvorlagen
Umfang
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Art
Kategorien
- Kostensteigerung239
- Fehlplanung150
- Fehlender Bedarf119
- Folgekosten98
- Finanzrisiko75
- Teure Kleinigkeit34
- Fördergeld-Mitnahme29
- Imagepflege28
Stand
Erfasste Städte
Jan 2025AprJulOktJan 2026AprJulOkt
Vorgänge Fehlender Bedarf 119
- 16.000 Euro für ein Boule-Feld im Unkraut 16.000 € In Bochum-Nord sollen zehn Jahre Pflege 16.000 Euro kosten, obwohl niemand gezählt hat, ob das zugewucherte Boule-Feld überhaupt genutzt wird
- 600.000 Euro Kulturgeld für Pferderennverein 600.000 € Köln will 2027 und 2028 aus der Kulturabgabe 600.000 Euro an einen Pferderennverein geben, ohne dass in den Unterlagen ein Zweck steht
- 5,9 Millionen Euro für eine Kita, die nicht kommt 5,9 Mio. € Essen hält 5,9 Millionen Euro für die Kita Raumer Straße im Budget, obwohl dort ein Heim geplant ist, die kaputte Kita Helen-Keller-Straße bekommt 0,3 Millionen
- Zwei Ladevorgänge am Tag für vier Stationen nicht beziffert Saarbrücken stellte vier Ladestationen für E-Bikes auf, die zusammen nur etwa zweimal am Tag genutzt werden, jede kostete einen mittleren fünfstelligen Betrag
- 2,4 Millionen Euro mehr für Schulsporthalle 2,4 Mio. € Saarbrücken will für zwei Schulen eine Halle mit drei Feldern für 8,4 statt 6 Millionen Euro bauen, obwohl zwei Felder den Bedarf decken
- 10 Millionen Euro für nichts in Köln 10 Mio. € Köln will 10 Millionen Euro aus einem Geldtopf gegen Hitze zurücklegen, ohne ein einziges Vorhaben zu nennen, das davon bezahlt wird
- 17,5 Millionen für Internet, das schon läuft 17,5 Mio. € Magdeburg soll 17,5 Millionen Euro für 7.000 Adressen zahlen, obwohl dort schon 175 Mbit/s ankommen und kaum jemand klagt
- Heilbronn verbrennt Steuergeld im Krematorium 400.000 € Heilbronn zahlt jährlich 400.000 Euro zu seinem städtischen Krematorium, damit Verbrennen von Toten nur 397 statt etwa 727 Euro kostet
- 7 Millionen für ein Kraftwerk zu viel über 7 Mio. € Pforzheim plant auf dem Klärwerk für über 7 Millionen Euro drei Gasmotoren, obwohl die eigene Studie zwei empfiehlt; der dritte deckt nur ein Viertel des Notstroms
- Potsdam plant Wohnungsagentur ohne Geld 2,4 Mio. € Potsdam will bis 2030 knapp 2,4 Millionen Euro für eine Agentur gegen leere Zimmer ausgeben, doch die versprochenen 10 Millionen Ersparnis gibt es nicht
- 60.000 Euro Betreuung für 80-Cent-Jobs 73.000 € Mannheim gibt 73.000 Euro aus einem gescheiterten Projekt für 80-Cent-Jobs von Geflüchteten weiter, 60.000 davon für eine halbe Betreuerstelle
- 9,76 Millionen Euro für Bäder ohne Preis 9,76 Mio. € Krefeld will 6,22 Millionen Euro für ein neues Schwimmbecken und 3,54 Millionen für das Bad Bockum einplanen, ohne Kostenberechnung
- 2,7 Millionen Euro für Beratung ohne Beschluss 2,72 Mio. € Gelsenkirchen zahlte 2024 und 2025 rund 2,72 Millionen Euro an Verbände für Beratung von Zuwanderern, ohne dass ein Ausschuss zustimmte
- Krefeld: 7,7 Millionen Euro für den Zoo 7.718.000 € Krefeld zahlt 2026 für neues Affenhaus, Robbenbecken, Heizung und Wasserreinigung im Zoo 7,7 Millionen Euro, allein 4 Millionen für die Affen
- 6,8 Millionen für Sportplätze eines Vereins 6,84 Mio. € Hannover gibt dem TSV Bemerode 6,84 Millionen Euro für Tennisplätze, Mähroboter und Padel-Platz, dazu kommen jährlich 396.866 Euro Folgekosten
- Saarbrücken kauft 159 Programme auf Vorrat 486.543 € Die Stadt Saarbrücken zahlt 486.543 Euro für 159 zusätzliche Lizenzen der Verwaltungssoftware und danach 126.286 Euro mehr Wartung pro Jahr
- 950.000 Euro für BASF-Kläranlage 950.000 € Ludwigshafens städtischer Betrieb für Abwasser und Müll zahlt BASF 950.000 Euro, obwohl er im Halbjahr 642.000 Euro Verlust machte
- Leipzig borgt 220 Millionen, Geld liegt brach 220 Mio. € Leipzig nahm 220 Millionen Euro Kredit auf, obwohl seine städtischen Betriebe 71 Millionen Euro Guthaben hatten und Zuschüsse kaum abrechneten
- 300.000 Euro für begossene Steinstapel 300.000 € Hannover zahlt 300.000 Euro für drei Stapel alter Mühlsteine an einer Straße, die mit Trinkwasser aus der Leitung nass gehalten werden
- 872.000 Euro für ein Klavier am Opernplatz 871.577 € Hannover zahlt bis 2030 rund 872.000 Euro für eine Stelle, die ein Klavier mit Fernsteuerung und zwei Werbesäulen mit Bildschirm betreut
- 3,76 Millionen Euro für ein Becken im Gericht 3.760.500 € Magdeburg mietet für 20 Monate ein Schwimmbecken in einer leeren Gerichtshalle, das nur Spitzensportler nutzen dürfen; die Alternative kostete 400.000 Euro
- Karlsruhe kauft Gebäude, obwohl eigene leer stehen 295.000 € Karlsruhe entgingen seit 2022 rund 1,6 Mio. Euro Miete für ein leeres Gebäude, doch 2024 kaufte sie Grundstücke 295.000 Euro über Marktwert
- Abfindung für Leverkusener Müllchef 1 Viertel seines Jahresgehalts Leverkusens Müllfirma AVEA will ihrem scheidenden Chef ein Viertel seines Jahresgehalts zahlen, obwohl sein Vertrag keine Zahlung vorsieht
- Reitstall-Zuschuss trotz zu wenig Jugend 325.000 € Münster will einem Reiterverein 325.000 Euro für seine Reitanlage geben, obwohl er die Pflicht von 20 Prozent jungen Mitgliedern verfehlt
- 25,5 Millionen für Klinik, 7,9 gebraucht 25,5 Mio. € Für das Klinikum Ingolstadt verlangte der Trägerverband von Stadt und Bezirk 25,5 Millionen Euro, der Verlust lag nur bei 7,87 Millionen Euro
- Halbe Million für zwei gebrauchte Klassenzimmer 491.500 € Münster zahlt 491.500 Euro, um zwei alte Klassenräume aus Fertigteilen an eine andere Grundschule zu bringen, für rund zwei Jahre Nutzung
- Augsburger Stadträte: 30 Prozent mehr Geld auf Verdacht 272.000 € Augsburg will einzelnen Stadträten für Zusatzaufgaben bis 2032 rund 272.000 Euro extra zahlen, ohne zu wissen, wie viel Mehrarbeit anfällt
- 345.000 Euro für den Abriss einer Waldstraße 345.000 € Krefeld lässt 135 Meter ungenutzte Straße im Wald aufreißen, obwohl die Stadt selbst kaum Nutzen für das Klima sieht
- 68.000 Euro für einen Ausweis-Schrank in Halle 68.172 € Halle (Saale) kaufte für 68.172 Euro einen Abholschrank für Ausweise, doch in zwei Monaten nutzten ihn nur 103 Menschen bei 3 Euro Gebühr
- 449.110 Euro für Wachleute im Containerdorf 449.110 € Bochum lässt sein Containerdorf für Geflüchtete in Stiepel jährlich für 449.110 Euro bewachen, obwohl nur 74 von 120 Plätzen belegt sind
- Bielefeld: 248.782 Euro für Jugendtreffs 248.782 € Trotz Sparappell bewilligt Bielefeld 23 von 24 Anträgen voll, darunter Spielkonsolen, Gaming-Computer und Kaffeevollautomat für 248.782 Euro
- Ulm schmückt Fußgängerzone für 572.000 Euro 572.000 € Ulm verschiebt den Umbau seiner Fußgängerzone aus Geldnot, zahlt aber für eine Übergangslösung mit Bäumen in Kübeln und Stühlen 572.000 Euro
- 70.000 Euro Miete für einen Infoladen 70.000 € Ludwigshafen mietet für 70.000 Euro einen Laden im Einkaufszentrum und kürzt dafür Lichtshow und Sauberkeitstage um 190.000 Euro
- 552.000 Euro für Helfer an einer Grundschule 552.422 € Leverkusen zahlt an der Kerschensteiner-Grundschule 552.422 Euro für Helfer im Unterricht, obwohl 15 Einzelbetreuungen für Kinder weiterlaufen
- Hannover zahlt 236.000 Euro mehr für Website 236.000 € Stadt und Region Hannover zahlen für hannover.de jedes Jahr 236.000 Euro mehr, sparen aber nur höchstens 20.000 Euro
- 6,47 Millionen für Hannovers Digitalprojekt 6,47 Mio. € Hannover führt sein Smart-City-Projekt nach Ende der Bundesförderung bis 2030 auf eigene Kosten weiter, ohne dass der Nutzen belegt ist
- 2 Mio. Euro Wachschutz für 144 Menschen 7,87 Mio. € Leverkusen zahlt 2025 für Wachdienste in sechs Flüchtlingsheimen 7,87 Mio. Euro, in einem Heim fast 2 Mio. Euro für nur 144 Bewohner
- Sportinternat Chemnitz: 90 Euro mehr 308.000 € Eltern in Chemnitz zahlen für ein Internatszimmer 350 statt 260 Euro im Monat, doch 33 der 182 Betten stehen im Schnitt leer
- 4 Millionen Euro für einen Parkbrunnen 4 Mio. € Chemnitz saniert den Brunnen im Stadthallenpark für 4 Millionen Euro, für Eishallen-Kühlanlage und Feuerwehrtore mit 2,3 Millionen fehlt das Geld
- 7,13 Millionen Euro für ein Dach aus Licht 3,68 Mio. € Hannover zahlt 3,68 Millionen Euro für ein Lichtdach im Hof des Sprengel Museums, das nur etwa zwei Stunden am Abend leuchtet
- Feuerwehrhaus für Retter, die es nicht gibt nicht beziffert Heilbronn plant in Böckingen ein Feuerwehrhaus für 60 Einsatzkräfte, dabei hat die Freiwillige Feuerwehr dort nur 38 und es werden weniger
- Zwölf Zimmer für 3,2 Millionen Euro 3,2 Mio. € Stadt und Land wollen in Stuttgart-Kaltental ein Denkmal zu zwölf Zimmern umbauen, samt Aufzug, den der Nutzer nicht braucht
- 63.000 Euro für dritten Bürgermeister 63.000 € Ingolstadt zahlt jedes Jahr 63.000 Euro extra für einen dritten Bürgermeister im Ehrenamt, den das Gesetz gar nicht vorschreibt
- Münchner Stadtrat erhöht Fraktionsgeld um 26 % 5.100.000 € München beschließt 5,1 Mio. Euro im Jahr für Fraktionspersonal, 416.000 Euro mehr, als die eigene Verwaltung ausgerechnet hat
- 14,5 Millionen Euro für Kölner Anbau 14,5 Mio. € Köln zahlt 14,5 Millionen Euro für einen Anbau am Rheinufer, obwohl seine Veranstaltungshäuser 6,2 Millionen Euro Verlust machen und nichts dafür bekommen
- 2,26 Millionen Euro für Stadtteilfest und Radverein 2.259.500 € In Münster-Handorf wollen Händler und ein Radverein bis 2031 Stadtgeld für Fest, Gutscheine, Weihnachtslicht und einen Bau an der B51
- 850.000 Euro für Dortmunder Bahnhofsplanung weg 850.000 € Eine Firma der Stadt Dortmund hat für Pläne nördlich des Hauptbahnhofs fast 850.000 Euro verbraucht, jetzt bekommt sie noch mehr Aufgaben
- 65 Millionen Euro für eine Brücke in Halle 65 Mio. € Halles AfD will 65 Millionen Euro Bundesgeld für eine Saalebrücke statt für Stadthaus, Feuerwehr und zwei Brücken, die nur 50,4 Millionen kosten
- 5,2 Millionen Euro für einen Schwimmverein 5.194.853 € Krefeld verteilt knapp 1 Million Euro Landesgeld im Jahr für Sportstätten, doch der Uerdinger Schwimmverein soll allein 5,2 Millionen bekommen
- Nürnberg: Secondhand-Laden für 3 Mio. Euro 3,01 Mio. € Nürnberg will ein weiteres Kaufhaus für gebrauchte Waren eröffnen, das in fünf Jahren 3 Millionen Euro Verlust macht und über die Müllgebühr bezahlt wird
- 30 Millionen für Duisburgs Stadion, Zweck offen 30 Mio. € Duisburg will 30 Millionen Euro Bundesgeld für sein Stadion reservieren, ohne zu sagen wofür; alle anderen Sportstätten bekommen zusammen nur 7,2 Millionen
- Hannover will 3 Millionen für Jugendprojekte 3 Mio. € Hannover will den Topf für Jugendprojekte von 1 auf 3 Millionen Euro erhöhen und beruft sich auf 6 Millionen Ersparnis, die nur angenommen ist
- 410.000 Euro für Eidechsen-Umzug 410.000 € Ludwigshafen zahlt in der Gartenstadt 410.000 Euro für ein Gehege mit 379 umgesiedelten Eidechsen, doch ob sie sich vermehren, prüft niemand
- 347.000 Euro für den Münchner CSD 347.000 € München gibt dem Christopher Street Day bis zu 347.000 statt empfohlener 150.000 Euro aus dem Topf für queere Projekte, der nur 280 Euro mehr hat
- 8,8 Millionen für eine Garage mit 284 Plätzen 8,8 Mio. € München will die Roboter-Garage in der Donnersbergerstraße für 8,8 Millionen Euro erneuern, obwohl die Kämmerei eine günstigere Lösung prüfen wollte
- 215.000 Euro für alte Schultoilette 215.000 € Düsseldorf will für eine funktionierende Toilette der Adolf-Klarenbach-Schule 215.000 Euro ausgeben, mehr als die Hälfte des Schulgelds des Bezirks
- 39.000 Euro Miete aus eigener Tasche 39.000 € Hannover erhöht den Zuschuss für die Arbeiterwohlfahrt um 48.500 Euro, damit sie 39.000 Euro Miete zahlt, die als Sparerfolg zählen
- Leuchtboden für 1,72 Millionen Euro 1,72 Mio. € Halle will für drei Sportvereine in der SWH.arena einen Boden mit Leuchtlinien kaufen, obwohl ein Rollboden nur etwa 45.000 Euro kostet
- 629.000 Euro Extrageld fürs Kammerorchester 629.000 € Die Stadt zahlte dem Südwestdeutschen Kammerorchester zum Jahresende 629.000 Euro extra, 210.000 Euro davon brauchte es nicht und muss sie zurückgeben
- Karlsruher Bibliothek: Anbau teurer als Sanierung 18,72 Mio. € Karlsruhe will 36 Mio. Euro in seine Stadtbibliothek stecken, davon 18,72 Mio. für einen Anbau, obwohl nur die alte Technik erneuert werden muss
- Heilbronn baut Stadion für fremden Fußballverein 4,3 Mio. € Heilbronn steckt 4,3 Millionen Euro in sein Stadion für einen Verein aus Freiberg, der pro Spiel nur 1.000 bis 2.000 Euro Miete zahlen soll
- Sprühnebel unter schattigen Bäumen 8,3 Mio. € Heilbronn gibt 8,3 Millionen Euro für zwei Innenstadtstraßen mit Sprühnebel und Hängematten aus, obwohl dort schon alte Bäume Schatten spenden
- 107 Mio. Euro für Leichtathletik-WM in München 107 Mio. € Für neun Wettkampftage in München zahlen Bund, Land und Stadt bis zu 107 Mio. Euro, der erhoffte Mehrumsatz liegt nur bei 85 Mio. Euro
- Magdeburgs Fahrradboxen kaum genutzt 4.605 € In Magdeburg brachten 30 Fahrradboxen 2025 nur 1.071,51 Euro ein, bei 5.676,64 Euro Kosten; versprochen waren Einnahmen von 4.600 Euro
- 74.465 Euro für Malerarbeiten an Feuerwehrmann 74.465 € Mainz gab 74.465 Euro für Wand- und Malerarbeiten an die Firma eines städtischen Mitarbeiters, mehr als alle anderen Verträge mit Beschäftigten zusammen
- 3,2 Millionen Euro für ein Künstlerhaus 3,2 Mio. € Halle will 3,2 Millionen Euro Bundesgeld für Heizung und Strom im Künstlerhaus ausgeben, obwohl die Stadt es selbst nicht mehr zahlen wollte
- Augsburg kauft Leihräder, die kaum einer fährt 400.000 € Augsburg erwartet 2026 fast 400.000 Euro Verlust mit Leihrädern, kauft aber 80 E-Bikes dazu, obwohl es weniger Ausleihen gibt als früher
- 110.000 Euro für einen weiteren Plan 110.000 € Leverkusen will für die städtische IT-Firma bis zu 110.000 Euro für einen neuen Plan ausgeben, obwohl sie 2025 schon ausführlich untersucht wurde
- 1,26 Millionen für Stehplätze in Essen 1,26 Mio. € In Essen-Schonnebeck soll die Stadt 1,26 Millionen Euro für 800 Gästeplätze eines Viertliga-Vereins ausgeben, der gar nicht aufsteigen will
- 4,4 Millionen für Wiese mit 80.000 Plätzen 4.394.601 € Düsseldorf zahlt 4,4 Millionen Euro für eine Konzertfläche, doch beim AC/DC-Konzert wurde nur die Hälfte der 80.000 Karten verkauft
- 250.000 Euro für bunten Platzboden 250.000 € Die Stadt Hannover zahlt am Raschplatz hinter dem Hauptbahnhof 250.000 Euro für Bodenfarbe, obwohl der Platz 2028 umgebaut wird
- 2,5 Millionen Euro ohne Geld im Haushalt 2,5 Mio. € Pforzheim will ein altes Gästehaus für 2,5 Millionen Euro zum Wohnheim für Azubis umbauen, doch bis 2031 ist dafür kein Geld eingeplant
- 40.000 Euro für Vogelnetz und Lautsprecher 40.000 € In Köln-Lindenthal soll ein Tierpark-Verein 40.000 von 130.900 Euro Stadtbezirksgeld bekommen, andere Vereine meist unter 4.000 Euro
- Halbe Million für eine Veranstaltung 500.000 € Hannover gab 500.000 Euro aus der Hotelsteuer für eine einzige Veranstaltung, mehr als das Doppelte der bisherigen Höchstgrenze von 250.000 Euro
- Zulage für Parkgaragen, die es noch nicht gibt 14.400 € Freiburg will zwei Mitarbeitern 14.400 Euro extra für 2026 zahlen, als Chefs eines Garagenbetriebs, der erst 2027 gegründet wird
- Halbe Million für einen Flur aus Glas 549.022 € Regensburg lässt für 549.000 Euro einen offenen Durchgang am Amt verglasen und nimmt 380.000 Euro davon aus Geld für Integration
- 200.000 Euro für Pferderennen in Düsseldorf 200.000 € Düsseldorf zahlt dem Reiter- und Rennverein 200.000 Euro für ein Rennen und die Bahnsanierung, obwohl der Nutzen für die Stadt unklar bleibt
- Fahrradboxen im Leerlauf 5.676 € Magdeburgs 30 Fahrradboxen brachten 2025 nur 1.071,51 Euro ein, der Betrieb kostete 5.676,64 Euro.
- Bürgersprechstunde für im Schnitt einen Besucher 164.300 € Stuttgart will die Betreuung des Stadtteils Gablenberg für 164.300 Euro verlängern, obwohl in jede Sprechstunde im Schnitt nur eine Person kam
- 270.500 Euro für Platz vor Hochhaus 270.500 € Düsseldorf zahlt am privaten Uniq Tower im Medienhafen 270.500 von 411.000 Euro für Platz und Straße, der Bauherr nur 140.500 Euro
- 33.000 Euro für Kochkurs-Material vorab 32.962 € Saarbrücken zahlt 32.962 Euro für Broschüren, Postkartenständer und ein Gewinnspiel, bevor geklärt ist, ob die Kochkurse überhaupt gebraucht werden
- Saarbrücken verdoppelt Topf für Kita-Plätze 96.000 € Die Stadt will für Kita-Plätze 96.000 statt 48.000 Euro bereitstellen, obwohl seit Mai 2024 nur drei Anträge eingingen
- Gratis parken für Leihautos in Mönchengladbach 360 € Mönchengladbach lässt Leihautos einer Firma für 360 Euro im Jahr überall parken, auch auf Plätzen für Anwohner, das sind knapp 99 Cent am Tag
- Theaterticket für Schüler zahlt vor allem Personal 86.000 € Münster zahlte für sein Schülerticket für Theater, Museum und Kino 86.000 Euro an Personal, aber nur 1.293 Euro an Eintritten
- Blindenleitlinie aus Bronze für 216.000 Euro 215.870 € Heilbronn lässt für 216.000 Euro Stadtgeschichte in Bronze in eine Gasse legen, obwohl dort schon ein Leitstreifen für Blinde geplant ist
- Gehaltsplus im Jobcenter mit der Gießkanne 3,3 Mio. € Der Bund zahlt den Großteil von 3,3 Mio. Euro Zulage für städtische Jobcenter-Mitarbeiter in Mannheim, auch wo sie schon mehr verdienen
- Chemnitz: 145.000 Euro für offene Museen 145.000 € Chemnitz streicht den geplanten freien Museumstag, das kostet 145.000 Euro, doch nur 30.500 Euro kommen über Eintritte wieder herein
- 51.000 Euro für Zäune an Privatgärten 51.000 € Magdeburg soll an der neuen Straßenbahn im Milchweg Zaun und Hecke für zwei private Gärten zahlen, obwohl dafür kein Recht besteht
- 5 Millionen für drei Sportanlagen 5,14 Mio. € Saarbrücken plant 5,14 Mio. Euro für Stadion Kieselhumes, eine Sporthalle und ein Sportfeld, versteckt in der Liste für Reparaturen an Gebäuden
- Fahrradboxen: 31 Euro in fünf Monaten 30,87 € Drei Fahrradboxen in Magdeburg brachten von August bis Dezember 2024 nur 30,87 Euro ein, doch der Betrieb kostet rund 5.500 Euro im Jahr
- 8 Millionen für ein altes Heim in Opladen 8 Mio. € Leverkusen will ein Flüchtlingshaus von 1968 mit 28 Wohnungen für 8 Millionen Euro sanieren, obwohl weniger Geflüchtete kommen und ein Konzept fehlt
- Erfurter Kita-Stellen für leere Plätze 4,1 Mio. € Erfurt soll Kita-Personal trotz rund 1.600 Plätzen weniger sichern, schon für 274 Kinder weniger fallen etwa 4,1 Mio. Euro an.
- Teurer Schneeräum-Test auf einem Radweg 90.000 € Regensburg zahlt Firmen bis zu 90.000 Euro, um drei Monate einen Radweg zu räumen, obwohl der Stadt für Dauerbetrieb Geräte und Personal fehlen
- 28 Euro Zuschuss für jede Lastenrad-Fahrt 28 € Köln gab für jede Fahrt mit einem der 15 ausleihbaren Lastenräder 28 Euro aus, an der besten Station wurde weniger als einmal pro Tag eines geliehen
- Zweiter Stuttgart-Schriftzug für 470.000 Euro 470.000 € Stuttgart lässt für 470.000 Euro einen größeren Schriftzug bauen, obwohl schon einer steht, dazu kommen Pflegekosten, die niemand beziffern kann
- Grundschule bekommt Arena für 1.000 Zuschauer 8,5 Mio. € Regensburg plant an einer Grundschule statt einer Turnhalle für 8 Mio. Euro eine Arena für 16,5 Mio. Euro und zahlt die Mehrkosten allein
- Erst planen, dann rechnen: Logen für Millionen 10,5 Mio. € Regensburg will für 10,5 Mio. Euro Logen für 600 Geschäftsgäste an die Eishockeyhalle bauen und plant, bevor jemand rechnet, ob sich das lohnt
- 50.000 Euro für eine Bühne in Mannheim 50.000 € Mannheim mietete für eine leere Halle fünf Monate eine Bühne mit Technik, für elf Abende mit oft nur 25 bis 120 Gästen
- Düsseldorf zahlt für Verein ohne Nutzen 101.238 € Düsseldorf zahlt bis 2028 mindestens 101.238 Euro an einen Verband in Mönchengladbach für EU-Geld, nutzt ihn aber seit 2022 nicht mehr
- Stuttgart zahlt für Räder, die eh gekauft wurden 500 € Stuttgart gab 1.969 Familien unabhängig vom Einkommen Geld für ein Fahrrad mit Motor und Ladefläche, 57 Prozent hätten es auch so gekauft
- 48,7 Millionen für Düsseldorfer Friedhöfe 48,7 Mio. € Düsseldorf saniert Friedhöfe, Feuerwachen und Ämter für 48,7 Mio. Euro, doch selbst nach eigener Rechnung fehlen 9,7 Mio. Euro
- Ausflugsboote statt Klimaschutz 30.000 € Ulm zahlt jährlich 30.000 Euro aus dem Geld für Klimaschutz an Ausflugsboote auf der Donau, die 2023 nur 2.984 Euro einnahmen
- Theaterwerkstatt wird trotz Sparauftrag größer 127 Mio. € Neue Werkstätten für Theaterkulissen in Stuttgart kosten 127 Millionen Euro und sind nach dem Sparauftrag 284 Quadratmeter größer
- Kulturzentrum auf Dauer, bevor der Nutzen belegt ist 290.000 € Regensburg will sein Kulturzentrum am Bahnhof für 290.000 Euro im Jahr unbefristet weiterführen, bevor eine Studie zum Nutzen vorliegt
- Erst unbezahlbar, dann im Haushalt 500.000 € Bis zu 500.000 Euro soll ein eingelagertes Wandbild am Parkhaus kosten, das die Stadt selbst für nicht finanzierbar hielt.
- Geld für Sozialarbeiterinnen, die es nie gab 35.000 € Augsburg zahlte einem Verein neun Jahre lang Zuschüsse für Fachkräfte, die er nie einstellte, und will bis 2026 weiter 35.000 Euro im Jahr zahlen
- Zwei Millionen für eine überflüssige Straße 2 Mio. € Mannheim plant in Seckenheim für mindestens zwei Millionen Euro eine Zufahrt zum Neubaugebiet, die laut eigenem Gutachten unnötig ist
- Mannheims Start-up-Treff endet im Erdgeschoss 1.040.044 € Über 30 Mio. Euro statt 12,5 Mio. hätte Mannheims Neubau für Start-ups gekostet, nun werden dafür voll vermietete Büros geräumt
- Fontänen statt Finanzierung 7,744 Mio. € Für die 7,744 Mio. Euro teure Neugestaltung des Helmut-Haller-Platzes sind gerade einmal 1,7 Mio. Euro gesichert, der Rest soll unter anderem aus Radwegen und einem anderen Bahnhofsprojekt kommen.
- Automaten, die sich nicht rechnen müssen 1,36 Mio. € Ulm will 150 Parkscheinautomaten für 1,36 Mio. Euro aufstellen, obwohl schon einzelne der vorhandenen Geräte nicht einmal ihre Betriebskosten einspielen.
- 150.000 Euro für eine ungeliebte Melde-App 150.000 € Karlsruhe will 150.000 Euro in seine App für Schadensmeldungen stecken, obwohl die Stadt selbst unzufrieden ist und sie ersetzen will
- 350.000 Euro für ein Stück Straße zum Abreißen 350.000 € Augsburg baut 30 Meter der Fuggerstraße zum Anschauen neu, obwohl das Stück beim echten Umbau wieder herausgerissen werden muss
- Freiburg kämpft gegen Becher, die es braucht 434.724 € Freiburg plant 2,2 Millionen Euro Steuer auf Wegwerfbecher ein und gibt zugleich 434.724 Euro aus, damit weniger davon verkauft werden
- 150.000 Euro für einen Brunnen auf Zeit 150.000 € Regensburg zahlt 150.000 Euro, damit auf dem Neupfarrplatz vier Wochen lang ein gemieteter Wasserspielbrunnen steht: 5.000 Euro pro Tag
- 23 Millionen Euro für den Umzug eines Baseballvereins 23,3 Mio. € Karlsruhe verlegt für neue Wohnungen einen Baseballverein für 23,3 Millionen Euro, 12,2 Millionen davon bekommen andere Sportvereine am neuen Platz
- Ulm baut teure Extraspur für Umleitung 1,02 Mio. € Ulm will für eine Umleitung wegen einer Brückenbaustelle eine zweite Spur für 1 Million Euro extra, obwohl laut Stadt eine Spur reicht
- 350.000 Euro für ein Stück Straße auf Probe 350.000 € Augsburg will in der Fuggerstraße für 350.000 Euro ein Probestück der neuen Straße bauen, das später zwingend wieder abgerissen werden muss
- Ulm zahlt Elternverein die ganze Kita 450.000 € Ulm zahlt einem Elternverein 450.000 Euro für eine Kita in drei Wagen komplett, andere Kitas bekommen nur 70 Prozent der Baukosten
- Sonnenstrom vom Parkhaus rechnet sich nicht 4,84 Mio. € Stuttgart will 4,84 Millionen Euro für ein Energiedach über einem Parkhaus ausgeben, doch nach 20 Jahren fehlen noch 340.000 Euro